Aquathermie

Für das Erreichen der Ziele zur Klimaneutralität wird es notwendig sein, auch Wärme aus Oberflächenwasser zu gewinnen. Diese Art der Wärmeerzeugung wird als Aquathermie bezeichnet.

Bei der Aquathermie wird die hohe Wärmekapazität von Wasser genutzt, um Wärme zu gewinnen. Auch bei niedrigen Wassertemperaturen im Bereich des Dichtemaximums von 4 °C kann durch eine Absenkung der Wassertemperatur unter Verwendung von Wärmepumpen Wärmeenergie zum Heizen und zur Warmwasserbereitstellung gewonnen werden. Dabei muss zusätzlich elektrische Energie für den Betrieb der Wärmepumpe zugeführt werden. Das Verhältnis zwischen der Energie aus der abgekühlten Wasserquelle und der zusätzlich zugeführten Energie wird als Coefficient of Performance (COP; Leistungszahl von Wärmepumpen) bezeichnet. Die gewonnene Wärmeenergie kann im urbanen Raum über Fernwärmenetze den Verbrauchern bereitgestellt werden.

Seethermie

Bei der Seethermie wird das Wasservolumen eines natürlichen oder künstlichen Sees verwendet, um Wärme zu gewinnen.

 

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Flussthermie

Bei der Flussthermie wird Flusswasser über ein Einlaufbauwerk entnommen und stromabwärts mit veränderter Temperatur wieder zurückgeführt

 

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Wirtschaftsminister Aiwanger hob bei der Abschlusspräsentation die besondere Bedeutung von Gewässerthermie für Bayern hervor

Potenzialanalyse für den Ammersee

Aiwanger: "In bayerischen Flüssen und Seen schwimmt ein enormes Engergiepotenzial. Deshalb ist Gewässerthermie ein wichtiger Baustein der bayerischen Wärmewende"