Wind und Wetter

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Mit dem numerischen Wettervorhersagesystem WRF lassen sich die Prozesse in der Atmosphäre physikalisch abbilden. Wir verwenden dieses System sowohl zur Vorhersage des Wettergeschehens der kommenden Tage als auch zur Analyse vergangener Zeiträume. Diese Informationen sind relevante Eingangsgrößen z.B. für Seenmodelle, um den lateral differenzierten Wärme- und Energieeintrag an der Seeoberfläche berechnen zu können.

Berechnete Lufttemperatur in 2 m Höhe im Bodenseegebiet

WRF lässt sich mit Modellen der meteorologischen Dienste koppeln. Wir haben hierzu eine Schnittstelle zu den Modellen des Deutschen Wetterdiensts erstellt. Auf diese Weise können ausgewählte Bereiche mit dem WRF mit erhöhter Auflösung berechnet und somit detailliert Informationen zum kleinräumigen Wettergeschehen erhalten werden. Mit einem Datenassimilationssystem können zudem Messwerte berücksichtigt und somit vergangene Wettersituationen möglichst genau analysiert werden.