Hydrogeologie

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Hydrogeologische Modelle stehen am Anfang des Modellierungsprozesses. Sie bilden die Basis für die numerische Grundwassermodellierung. Beim Erstellen des Hydrogeologischen Modelles wird ein Systemverständis für das untersuchte Grundwasservorkommen entwickelt. So beschreibt das Hydrogeologische Modell z.B. die Geometrie der Grundwasserleiter (Aquifere) und -geringleiter (Aquitarde), sowie die Verteilung ihrer hydraulischen Eigenschaften. Eine Wasserbilanz beschreibt die Zu- und Abflüsse aus dem System.

In Hydrogeologischen Modellen wird die geologische und wasserwirtschaftliche Datenbasis zusammengeführt. Das hydrogeologische a priori Wissen z.B. über die Genese des Grundwasserleiters, das Kluftinvertar oder der Verkarstungsgrad von Festgesteinsgrundwasserleitern spielt eine große Rolle bei der Modellerstellung, ebenso wie die Ergebnisse der Grundwassererkundung, z.B. aus Kartierung oder von Pumpversuchen.

Hydrogeologische Modelle versuchen, die natürliche Komplexität der geologischen Schichten und des darin enthaltenen Grundwassers zu vereinfachen seine wesentlichen Elemente zu identifizieren und zu beschreiben. Damit liefert es die Eingangsgrößen (Randbedingungen, Geometrie, Parameter) für die numerische Modellierung.

Für die Erstellung von Hydrogeologischen Modellen wurden  von der der FHDGG Standards entwickelt, die wir anwenden und die Vorgaben unserer hydrogeologischen Modelle sind.