Der Torfaquifer weist eine mittlere
Mächtigkeit von ca. 2 m auf. Maximal ist der Torfkörper bis zu
5 m mächtig. Bereits im 19. Jahrhundert wurde mit der Entwässerung
des Donaurieds durch das Anlegen eines Grabensystems begonnen. Dadurch
konnte der der trocken gelegte Torf abgebaut und zur Energiegewinnung genutzt
werden. Heute finden sich wertvolle Naturschutzflächen im Bereich
des Niedermoores, die durch eine entsprechende Bewirtschaftung der Gräben
und der Wasserversorgung wiedervernässt werden.
Torfabbau im Donauried (aus "Das württembergische Donauried, seine Bedeutung für Wasserversorgung, Landwirtschaft und Naturschutz", ZV Landeswasserversorgung, 1997)