Der Kiesaquifer des Donaurieds besteht aus sandigen Kiesen vorwiegend alpiner Herkunft und weist eine Mächtigkeit von 4 bis 8 m auf. Die Ober- und Unterkante des Kiesaquifers ist durch zahlreiche Bohrungen belegt. Im nördlichen Teil des Donaurieds verläuft eine Terrassenkante, die bereichsweise den Kiesaquifer um die gesamte Mächtigkeit versetzt. Der hochdurchlässige Kiesaquifer wird durch 220 Brunnen des Zweckverbandes Landeswasserversorgung zur Trinkwassergewinnung genutzt. Die Entnahmebrunnen sind in 6 Fassungsreihen unterteilt.
Neben der Trinkwasserversorgung wird der Kiesaquifer auch zur Gewinnung von Baustoffen genutzt. Innerhalb des Donaurieds finden sich zahlreiche Baggerseen, in denen Kiesabbau stattfindet.
Die Kiesabbaugebiete erstrecken sich bis an die Grenzen der Naturschutzgebiete, hier verdeutlicht am Beispiel des "Gundelfinger Mooses" (Foto: Rudolf Müller)